Heute Nacht hat es leider nicht so viel geschneit wie gestern, deswegen waren alle Bowls von gestern noch zerfahren. Außerdem hat es zwischendurch immer wieder ein wenig gefluselt und die Sicht war auch eher mau.
Aber dafür war der Park wieder frisch präpariert, deswegen sind wir am Morgen erstmal ein wenig durch den Park gehüpft.
Der eine perfekte Bowl von gestern war sau neblig, den sind wir nur einmal nachmittags als die Sicht besser war gefahren, aber an Gestern kam der bei weitem nicht.
Ein Highlight war ein kleiner Hike zu ner Abfahrt, sobald man ein Stück laufen muss sind die Hänge noch nicht so zerfahren, also noch ganz cool.
Alles in allem ein wenig ein durchwachsener Skitag, aber Spass hat es trotzdem gemacht.
Jetzt gehen wir in Telluride, wo gerade eben die Sonne rausgekommen ist, noch was essen und dann geht es morgen aller Wahrscheinlichkeit nach in den Arches National Park und dann weiter Richtung Utah.
Am 1.Februar geht es los, Colorado, Utah und Wyoming stehen auf dem Plan, hoffentlich POW en masse. Und Super Bowl in den USA schauen ist natürlich auch nicht schlecht.
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Dienstag, 8. Februar 2011
Montag, 7. Februar 2011
Erster Tag Telluride und Super Bowl
So, die ganze Nacht hatte es geschneit und deswegen war heute Morgen perfekter Tiefschnee. Leider ist der sehr schnell zerfahren, aber da die Amis einen Hang bis Mittag frei gesprengt hatten, gab es ab Mittag nochmal unberührte Hänge. Sah auch sehr lustig aus, kaum wurde der bowl mit Tiefschnee freigegeben sind alle wie die Motten zum Licht über den Hang hergefallen und man sah nur noch Fat Skis um sich rum. Aber das hält nicht lange, nach ner halben Stunde war alles zerfahren. ach ja, aus Erfahrung kann ich sagen dass Bananen ein echt schlechtes Gepäck beim Skifahren sind...
http://tellurideskiresort.com/
So, und jetzt muss ich los zum Super Bowl.
Super Bowl war ok, die richtige Stimmung kam nicht auf, aber ich glaub das ist normal bei den Amis. So saßen wir entspannt im Saloon Floradora, ein paar lecker Bier und Wings und haben hauptsächlich Werbung mit ein bißchen Football dazwischen geschaut :-)
Das Spiel war auch so naja, war am ende noch knapp, aber die richtigen Highlights haben gefehlt und bigben7 hatte mal nen sauschlechten Tag.
http://tellurideskiresort.com/
So, und jetzt muss ich los zum Super Bowl.
Super Bowl war ok, die richtige Stimmung kam nicht auf, aber ich glaub das ist normal bei den Amis. So saßen wir entspannt im Saloon Floradora, ein paar lecker Bier und Wings und haben hauptsächlich Werbung mit ein bißchen Football dazwischen geschaut :-)
Das Spiel war auch so naja, war am ende noch knapp, aber die richtigen Highlights haben gefehlt und bigben7 hatte mal nen sauschlechten Tag.
Fahrt von Frisco nach Telluride
Am Samstag also sind wir zur nächsten Etappe aufgebrochen. Die Nacht über hatte es geschneit und am Vorabend hatte es sich schon angekündigt: unser Suburban, der perfekt zum Laden ist (Klappe auf, alles reinschmeissen, sieht immer noch leer aus :-)) hat doch keinen Allrad. Am Abend schon sind wir kaum vom Parkplatz gekommen, jetzt mussten wir Über den tief verschneiten Vail Pass. Aber das ging alles gut, danach wurde es auch richtig warm und trocken und die Landschaft richtig beeindruckend. Wenn man nicht wüsste dass man in den Rockies ist, dann könnte man auch denken man wäre in irgendeinem Canyon.
Aber wir wussten ja dass wir auch noch nach Telluride wollen und der Name von to-hell-you-ride kommt, weil es da eher ruppigeres Klima hat.
Gott sei Dank konnten wir in Grand Junction unseren Chevy gegen einen Ford Escape tauschen, ist zwar nur halb so groß, reicht aber immer noch dicke und der Allrad hat schon gute Dienste geleistet, der Pass nach Telluride war nämlich wieder tief verschneit.
In Telluride sind wir wieder in einem Hostel, dem Mountain Side Inn. Am Abend hatten wir schon Spaß als ein Mädel von dem Skiclub der im selben Haus wohnte mit Skiern die Treppe runter gefahren ist :-)
Aber wir wussten ja dass wir auch noch nach Telluride wollen und der Name von to-hell-you-ride kommt, weil es da eher ruppigeres Klima hat.
Gott sei Dank konnten wir in Grand Junction unseren Chevy gegen einen Ford Escape tauschen, ist zwar nur halb so groß, reicht aber immer noch dicke und der Allrad hat schon gute Dienste geleistet, der Pass nach Telluride war nämlich wieder tief verschneit.
In Telluride sind wir wieder in einem Hostel, dem Mountain Side Inn. Am Abend hatten wir schon Spaß als ein Mädel von dem Skiclub der im selben Haus wohnte mit Skiern die Treppe runter gefahren ist :-)
Samstag, 5. Februar 2011
Die ersten 3 Tage Skifahren in Colorado
Leider ist meine Zeit im Internetcafe gleich rum, deswegen kann ich nur noch schnell ein paar Worte zum Skifahren schreiben:
Am ersten Tag waren wir in Copper Mountain, super schön, aber sau kalt, -30 Grad, aber leer, und Sonnenschein und perfekt präpariert. Obwohl es ein eher kleines Skigebiet ist haben die einen perfekten Park mit Super Pipe, größer als manch deutsches Skigebiet. Allerdings muss man bei den Temperaturen alle halbe Stunde mal aufwärmen gehen weil die Kälte einfach durch und durch geht.
http://www.coppercolorado.com/winter/
Am 2. Tag waren wir in Breckenridge, auch ein riesen Skigebiet mit großen Parks, aber am beeindruckendsten sind die Jungs im Park, da hauen die mal einfach so 1080 oder ähnlichen kranken Scheiß raus :-) Und dabei sind die Kicker riesig und die Jungs ohne Helm unterwegs... werden wahrscheinlich nicht alt, aber ich bin trotzdem was neidisch.
In Breckenridge war es auch direkt 20 Grad wärmer als am Vortag, aber -10 ist immer noch frisch. Aber dafür haben wir auf einer Double Black Diamond Strecke noch was Powder gefunden, war cool mal endlich ein bißchen weißes Gold sprühen zu lassen:-)
Zum Thema Black Diamond: der Amerikaner an sich neigt ja auch zu Übertreibungen, eingeteilt werden die Pisten in grün (für Anfänger), blau für Fortgeschrittene, dann kommt schon black diamond (most difficult) und dann double black diamond (experts only). Aber der Wortlaut trifft einfach nicht zu, klar ist schwarz ein bißchen steiler, aber dafür ist grün auch nicht mehr als ne Langlauf Loipe, eigentlich muss man auf jeder Grünen die Stöcke zum Schieben benutzen. Deshalb sind die double blacks auch nicht unbedingt hammer schwer, nur wenn ein EX fuer extreme terrain drin steht, dann lässt man lieber die Finger von, dann kommen auch schon mal Klippen drin vor.
http://www.breckenridge.com/
Am dritten Tag waren wir in Beaver Creek, auch ein wenig angelockt vom Namen. Schön aufgemacht ist es schon, aber eigentlich war Breckenridge und Copper besser. Klar ist es riesig, aber die meisten Pisten sind grün, und was man davon zu halten hat hab ich ja oben schon erwähnt :-)
Aber der erste Run, ich glaub er hieß Royal Elk, war schon sehr geil, frischer Neuschnee und dann ab durch den Wald.
Wenn es einfach nur nicht so anstrengend wäre und auf 3500m die Luft nicht so dünn wäre.. so hält man doch immer wieder mal an und pfeift wie so ein alter Dudelsack...
http://www.beavercreek.com/
Am Abend waren wir dann noch bei KFC essen, aber man sollte nicht in europäischen Normen denken: Das Angebot ist 7 Teile mit Trinken, Krautsalat und Kartoffelpü fuer 10$, klingt super. Nur dass 7 Teile 7 komplette Hähnchenschenkel und Flügel sind und auch Krautsalat und Kartoffelpü in Unmengen serviert werden, so dass wir noch am nächsten Tag von satt wurden, Gott sei Dank gibt es ja überall auf dem Zimmer Mikrowellen.
http://www.alpineinnfrisco.com/
Am ersten Tag waren wir in Copper Mountain, super schön, aber sau kalt, -30 Grad, aber leer, und Sonnenschein und perfekt präpariert. Obwohl es ein eher kleines Skigebiet ist haben die einen perfekten Park mit Super Pipe, größer als manch deutsches Skigebiet. Allerdings muss man bei den Temperaturen alle halbe Stunde mal aufwärmen gehen weil die Kälte einfach durch und durch geht.
http://www.coppercolorado.com/winter/
Am 2. Tag waren wir in Breckenridge, auch ein riesen Skigebiet mit großen Parks, aber am beeindruckendsten sind die Jungs im Park, da hauen die mal einfach so 1080 oder ähnlichen kranken Scheiß raus :-) Und dabei sind die Kicker riesig und die Jungs ohne Helm unterwegs... werden wahrscheinlich nicht alt, aber ich bin trotzdem was neidisch.
In Breckenridge war es auch direkt 20 Grad wärmer als am Vortag, aber -10 ist immer noch frisch. Aber dafür haben wir auf einer Double Black Diamond Strecke noch was Powder gefunden, war cool mal endlich ein bißchen weißes Gold sprühen zu lassen:-)
Zum Thema Black Diamond: der Amerikaner an sich neigt ja auch zu Übertreibungen, eingeteilt werden die Pisten in grün (für Anfänger), blau für Fortgeschrittene, dann kommt schon black diamond (most difficult) und dann double black diamond (experts only). Aber der Wortlaut trifft einfach nicht zu, klar ist schwarz ein bißchen steiler, aber dafür ist grün auch nicht mehr als ne Langlauf Loipe, eigentlich muss man auf jeder Grünen die Stöcke zum Schieben benutzen. Deshalb sind die double blacks auch nicht unbedingt hammer schwer, nur wenn ein EX fuer extreme terrain drin steht, dann lässt man lieber die Finger von, dann kommen auch schon mal Klippen drin vor.
http://www.breckenridge.com/
Am dritten Tag waren wir in Beaver Creek, auch ein wenig angelockt vom Namen. Schön aufgemacht ist es schon, aber eigentlich war Breckenridge und Copper besser. Klar ist es riesig, aber die meisten Pisten sind grün, und was man davon zu halten hat hab ich ja oben schon erwähnt :-)
Aber der erste Run, ich glaub er hieß Royal Elk, war schon sehr geil, frischer Neuschnee und dann ab durch den Wald.
Wenn es einfach nur nicht so anstrengend wäre und auf 3500m die Luft nicht so dünn wäre.. so hält man doch immer wieder mal an und pfeift wie so ein alter Dudelsack...
http://www.beavercreek.com/
Am Abend waren wir dann noch bei KFC essen, aber man sollte nicht in europäischen Normen denken: Das Angebot ist 7 Teile mit Trinken, Krautsalat und Kartoffelpü fuer 10$, klingt super. Nur dass 7 Teile 7 komplette Hähnchenschenkel und Flügel sind und auch Krautsalat und Kartoffelpü in Unmengen serviert werden, so dass wir noch am nächsten Tag von satt wurden, Gott sei Dank gibt es ja überall auf dem Zimmer Mikrowellen.
http://www.alpineinnfrisco.com/
Hinflug: lange Reise, aber viel Glueck
Am 1.2. ging es los, erstmal um 9.25 in Köln los und schön in die falsche Richtung nach München. Alles ganz entspannt. Aber in München geht dann der Zettelkrieg los, nicht nur dass man davor eine Einreisegenehmigung elektronisch abgeben muss, nein, jetzt das gleiche nochmal schriftlich und dann noch ob man essbares mitbringt...
Nach elends langen 9h dann sind wir in Chicago gelandet, die Landung war schon was ruppig weil ein Blizzard angesagt war und der Schnee kam auch waagerecht an. Also schnell raus aus dem Flugzeug und hoffen dass der Anschlussflug überhaupt fliegt. Wir hatten nur eine Stunde, und davor mussten wir unser ganzes Gepäck erstmal abholen, durch den Zoll schleppen, direkt wieder aufgeben und dann einchecken. War ein wenig stressig, aber hat alles funktioniert. Und im Nachhinein hatten wir so ein Glück, super viele Flüge wurden gecancelt, am nächsten Tag war der Flughafen in Chicago sogar ganz dicht.
Aber alles lief gut, sind planmässig in Denver gelandet (dort gibt es sogar ein extra Gepäckband für Ski :-)), Mietwagen abgeholt und direkt nach Frisco gefahren. Gebucht haben wir einen Intermediate SUV, also Ford Escape oder Ähnliches, hatten die aber nicht da, deshalb haben wir nen riesen Chevy Suburban gekriegt:-) Gegen halb 11 amerikanischer Zeit, also halb 7 morgens deutscher Zeit sind wir dann total müde ins Bett gefallen.
Nach elends langen 9h dann sind wir in Chicago gelandet, die Landung war schon was ruppig weil ein Blizzard angesagt war und der Schnee kam auch waagerecht an. Also schnell raus aus dem Flugzeug und hoffen dass der Anschlussflug überhaupt fliegt. Wir hatten nur eine Stunde, und davor mussten wir unser ganzes Gepäck erstmal abholen, durch den Zoll schleppen, direkt wieder aufgeben und dann einchecken. War ein wenig stressig, aber hat alles funktioniert. Und im Nachhinein hatten wir so ein Glück, super viele Flüge wurden gecancelt, am nächsten Tag war der Flughafen in Chicago sogar ganz dicht.
Aber alles lief gut, sind planmässig in Denver gelandet (dort gibt es sogar ein extra Gepäckband für Ski :-)), Mietwagen abgeholt und direkt nach Frisco gefahren. Gebucht haben wir einen Intermediate SUV, also Ford Escape oder Ähnliches, hatten die aber nicht da, deshalb haben wir nen riesen Chevy Suburban gekriegt:-) Gegen halb 11 amerikanischer Zeit, also halb 7 morgens deutscher Zeit sind wir dann total müde ins Bett gefallen.
Mittwoch, 26. Januar 2011
Montag, 24. Januar 2011
Der Countdown läuft...
So, das Wochenende in Grindelwald ist gut überstanden, Knochen und Material noch heile und schön 2 Tage gerockt. Erster Tag war super Tiefschnee und der 2. hat mit viel Sonne und recht guten Park Verhältnissen auch einiges zu bieten.
http://www.white-elements.ch/
Auf jeden Fall ist Grindelwald zum Skifahren der Hammer, beeindruckendes Panorama direkt unter der Eiger Nordwand und das Hostel mitten im Dorf liegt perfekt und ist auch noch recht günstig.
http://www.downtown-lodge.ch/
http://www.white-elements.ch/
Auf jeden Fall ist Grindelwald zum Skifahren der Hammer, beeindruckendes Panorama direkt unter der Eiger Nordwand und das Hostel mitten im Dorf liegt perfekt und ist auch noch recht günstig.
http://www.downtown-lodge.ch/
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